So hätte Markus Meier Joos als Architekt ETH aus Sicht der FDP ideale Voraussetzungen für die Leitung eines Bauressorts mitgebracht. Stattdessen übernimmt er das Ressort Werke, das in der vergangenen Legislatur wiederholt Gegenstand öffentlicher Diskussionen war. Die FDP ist überzeugt, dass er die anstehenden Herausforderungen mit grossem Engagement und hoher Professionalität anpacken und den Bereich erfolgreich weiterentwickeln wird.
Auch bei einzelnen Fachkommissionen wäre eine stärkere Orientierung an beruflicher Erfahrung und ausgewiesenem Fachwissen wünschenswert gewesen. Gerade dort werden die Grundlagen für wichtige politische Entscheide erarbeitet.
Unabhängig von dieser Einschätzung akzeptiert die FDP Stäfa die getroffenen Entscheide. Nun gilt es, als Kollegialbehörde konstruktiv zusammenzuarbeiten und gemeinsam gute Lösungen für Stäfa zu erarbeiten. Dazu wird die FDP ihren Beitrag leisten.
Mit dem Verlust des Gemeindepräsidiums nach über 55 Jahren hat die FDP zwar eine wichtige repräsentative Funktion abgegeben. Die eigentliche politische Verantwortung liegt jedoch weiterhin beim Gesamtgemeinderat. Die FDP ist dort nach wie vor mit vier Exekutivmitgliedern vertreten und bleibt damit eine der tragenden politischen Kräfte in unserer Gemeinde. Diese starke Vertretung verpflichtet uns, liberale Werte weiterhin mit Überzeugung einzubringen und Verantwortung für die Entwicklung Stäfas zu übernehmen.
Gerade in einer anspruchsvollen politischen Zeit ist es wichtig, dass die FDP geschlossen auftritt und ihre liberalen Werte mit Kompetenz, Glaubwürdigkeit und Verantwortungsbewusstsein vertritt. Nur gemeinsam können wir die liberale Handschrift in Stäfa weiterhin sichtbar machen und das Vertrauen der Bevölkerung nachhaltig stärken.
Die FDP Stäfa wird sich auch in der neuen Legislatur mit Sachpolitik, Fachkompetenz, wirtschaftlicher Vernunft und Innovationskraft für eine lebenswerte und zukunftsorientierte Gemeinde einsetzen.