Aktuell

Gemeindeversammlung vom 19. September 2011

 

Die FDP Stäfa befürwortet sieben der acht Vorlagen an die Gemeindeversammlung vom 19. September. Einzig die Schaffung einer Altersfachstelle lehnt sie ab.

 

 

 

Viel Diskussionsstoff ergab sich an der kürzlich abgehaltenen Parteiversammlung allerdings auch bei den Vorlagen „Tagesfamilienverein Stäfa/Uerikon“ und „Kindertagesstätte Müüsliburg“, wo es um die weitere Unterstützung für 2012-2015 ging sowie um reduzierte Subventionen von jährlich 40‘000 bzw. 400‘000 Franken. Diverse Votanten stellten diese Kredite grundsätzlich in Frage, müsse es doch in unserer Gesellschaft darum gehen, dass solche Aufgaben primär durch Private wahrgenommen werden sollten. Demgegenüber steht, wie RPK-Präsident Michael Meyer ausführte, unter anderem die Standortattraktivität der Gemeinde, die mit solchen Angeboten für familienergänzende Betreuung gefördert würde. Diese Institutionen hätten sich bewährt und sollten im sinnvollen Ausmasse weitergeführt werden. Schliesslich wurden beide Vorlagen mit grossem Mehr angenommen.

Gegen die Neuschaffung einer Altersfachstelle
Deutlich abgelehnt wurde hingegen der Antrag auf Schaffung einer solchen neuen Stelle in der Gemeindeverwaltung, für die sich Gemeinderat und Fürsorgevorstand Fredi Rechsteiner und Urs Dettling, Vizepräsident der Fürsorgebehörde, einsetzten. Im neuen Altersleitbild 2010 der Fürsorgebehörde sei die Schaffung einer Altersfachstelle als eine der wichtigsten von 28 Massnahmen betrachtet worden. Dies im Bewusstsein, dass für eine zeitgemässe Altersarbeit , die auf die Bedürfnisse des stets wachsenden älteren Bevölkerungsteils eingehe, heute keine professionellen Strukturen bestehen. Es würde jedoch im öffentlichen Interesse liegen, wenn –wie bei der Kinder- und Jugendarbeit- auch im Altersbereich mit klaren, professionellen Strukturen sinnvolle Altersarbeit geleistet und unterstützt werden könnte. Von verschiedenen Votanten wurde darauf hingewiesen, dass besser private Organisationen, wie es sie heute bereits gibt, mit Unterstützung der Gemeinde sich solcher Aufgaben annehmen. Daneben wurde bezweifelt, dass es einem Altersbeauftragten gelingen könnte, so komplexe und verschiedenartige Probleme wie die zum Beispiel die Pflegefinanzierung oder die Neuorganisation der Heime und der Spitex in den Griff zu bekommen und sinnvollen Lösungen entgegen zu führen. Für solche Projekte soll nach Meinung der FDP von Fall zu Fall Fachpersonen beigezogen werden.

Alle übrigen Geschäfte blieben hingegen unbestritten, so die fünf Teilrevisionen zur Bau- und Zonenordnung und die vier Bauabrechnungen mit jeweiligen Kreditunterschreitungen.